23.10.2008   Keine Gewalt gegen Umweltschützer - Solidarität mit Michl Burger

    Am 21. Oktober 2008 gegen Mittag wurde der Gsieser Heimat- und Umweltschützer Michl Burger bei einem Lokalaugenschein von zwei Bauern angegriffen, körperlich misshandelt und sein Auto mit dem Traktor beschädigt. Ein brutaler Übergriff gegen einen gewaltfreien Aktivisten, dessen ganzes "Vergehen" darin bestand, eine fragwürdige Waldrodung in St. Magdalena / Gsies fotografiert zu haben.
 
Solche Formen persönlicher Rachejustiz sind absolut untragbar und aufs schärfste zu verurteilen, wie dies bereits der Heimatpflegeverband getan hat. Über die gerichtliche Verfolgung hinaus fordert die Landtagsfraktion der Grünen die Landesregierung dazu auf, sich von solchen Vorfällen mit Nachdruck öffentlich zu distanzieren und allfällige Sanktionen ins Auge zu fassen. Unsere volle Solidarität gilt Michl Burger, für den wir hoffen, dass er sich nicht einschüchtern lässt und seinen verdienstvollen Einsatz weiter fortsetzen wird.
   
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